35 Cordoba, Villa General Belgrano, Santa Fé, Concordia, Termas del  Arapey, Termas de Guaviyú​​​​​​​
7. September - 3. Oktober 2019, KM 1'475

Auf dem Weg nach Cordoba machen wir bei den Termas de Quicho einen Zwischenhalt. Es wäre sehr schön, wenn nicht gerade Wochenende wäre und viele Argentinier die gleiche Idee hätten. Im kleinen Thermalbecken, angrenzend an einen See, tummeln sich so viele Menschen, dass uns das Baden vergeht.
In Cordoba bekommen wir von Einheimischen den Tipp, doch noch nach Villa General Belgrano zu fahren. Gehört, getan. Bei dem deutsche Paar Ralf und Bettina, finden wir einen guten Campingplatz. Sie leben schon über 30 Jahre in Belgrano und haben viel zu erzählen. Hier war im zweiten Weltkrieg die Besatzung der Admiral Graf Spee interniert, nachdem sie das Schiff im Jahre 1939 selbst versenkt hatten. Das ganze Städtchen erinnert sehr an Deutschland, alles urchig, viel Holz und das Meiste auf Deutsch angeschrieben. Hier findet jedes Jahr ein richtiges Oktoberfest statt und alles dreht sich ums Bier. Statt viele Souvenirs gibt es eigentlich nur Bierhumpen in jeder Variation, und viele deutsche Produkte zu kaufen. Wir essen sogar Sauerkraut mit Knackwurst und deutschem Senf😂. Spontan beschliessen wir einige Tage zu bleiben um Ferien vom Reisen zu geniessen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. In der Zeit begebe ich mich einige Male in eine Physiotherapie um meine verspannten Rückenmuskeln zu lösen. Jeden Sonntag bereitet Ralf ein argentinisches Asado (Grillparty) für seine Gäste zu, so richtig gemütlich und mit viel Fleisch, oder besser gesagt, eigentlich nur Fleisch. Knappe 14 Tage später nehmen wir Abschied und fahren Richtung Uruguay.



Unseren letzten Grenzübertritt dieser Reise schaffen wir auch noch ohne Probleme und grosse Kontrollen. Nur einige Kilometer weiter, am Stausee Salto Grande, treffen wir uns noch einmal mit unseren Holländischen Schiffsbekannten, Sippie und Klaas. Gemeinsam fahren wir zu Uruguays ältesten Thermen, den Termas del Arapey. Wir geniessen zwei Tage zusammen, baden und quatschen über unsere Reiseerlebnisse. Dann heisst es definitiv Abschied nehmen. Ob wir uns jemals wieder sehen? Wer weiss. Sie fahren weiter Richtung Norden, wir südwärts zu den nächsten Thermen, den Termas de Guaviyú.
Der Kreis schliesst sich langsam, aber sicher. Uns trennen nur noch ca. 500 Kilometer bis Montevideo, wo "unser" Schiff in ca. drei Wochen auslaufen soll. Im Bauch nebst vielem Anderen hoffentlich auch unser Bischu. 
Uns bleiben also noch einige Tage zum "ausplempern".

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